Smartes Öffnen von Türen und Toren mit moderner Webtechnologie

Smarte Zutrittssysteme gibt es in vielen Ausführungen am Markt. Allen ist gemein, dass sie zur Verwendung Zugangsmedien – wie beispielsweise Handsender –  oder die Installation einer bestimmten App benötigen. Das Start-Up Unternehmen 1aim hat nun mit LightAccess eine Lösung entwickelt, die auch ohne App mit jedem internetfähigem Smartphone verwendet werden kann.

Das Start-Up Unternehmen 1aim hat mit LightAccess ein smartes Zutrittssystem entwickelt, das ohne die Installation einer App auf jedem internetfähigen Smartphone verwendet werden kann.

Der Zutrittscode, ein sogenannter LightPass, kann einfach über ein Web-Interface erstellt und dann mit jedem Smartphone mit Farbdisplay und Internetzugriff abgerufen werden. Das System erlaubt ebenso die Verwaltung von zeitlich begrenzten Codes oder Gastzugängen. Unendlich viele Zutrittcodes können an Freunde, Familie oder Mitarbeiter per E-Mail, SMS oder Messenger-Nachricht verschickt und jederzeit wieder gelöscht werden. Da sich der erhaltene Link im Browser des Mobiltelefons abrufen lässt, kann man LightPass auch nutzen, ohne eine zusätzliche App zu installieren. 1aim ist laut Herstellerangaben bislang das einzige Unternehmen, das das in dieser Form ermöglicht.

Diese Software unabhängige Lösung ist besonders dann geeignet, wenn Personen nur zeitlich begrenzten Zutritt zu Gebäuden haben sollen, wie beispielsweise in Hotels, Ferienwohnungen oder Besucher in Privatwohnungen. Die schlüssellose Lösung ist außerdem in Bürogebäuden oder Parkhäusern sinnvoll, wo Mitarbeiter dauerhafte Gastzugänge benötigen. So müssen keine zusätzlichen Medien, wie beispielsweise Schlüsselkarten, zur Verfügung gestellt werden, da das Smartphone genutzt werden kann.

Für ein smartes Öffnen von Türen und Toren wird der LightPass auf dem Smartphone aufgerufen und von einem Lesegerät gescannt.

Das Start-Up Unternehmen hat erstmalig auf der BAU 2017 in München dieses Zutrittskontrollsystem vorgestellt. Zusammen mit Hörmann und Schörghuber zeigte 1aim, wie sich Türen und Tore per LightAccess öffnen lassen: Ein Code auf dem Smartphone Display wird von einem Lesegerät gescannt. Stimmen die Informationen überein, öffnen sich die mit einem 1aim-Motorzylinder oder beliebigen E-Öffnern, Motorschlössern oder Antrieben ausgestatteten Türen oder Tore. Besonders an Eingangstüren von Hotel- und Bürogebäuden oder Haustüren wird durch den LightAccess ein komfortabler und schneller Zutritt ermöglicht.

Über 1aim:

1aim wurde im Jahr 2013 von Torben Friehe und Yann Leretaille gegründet und ist seither international aufgestellt. Das Start-up Unternehmen ist in Berlin tätig und entwickelt mit 20 Mitarbeitern aus 15 Nationen Zugangssysteme, die es erlauben, Türen mit Mobiltelefonen zu öffnen. Dabei gestaltet 1aim die Hardware, die Software und die notwendige Infrastruktur zum Betrieb der Systeme vollständig selbst. Jedes Gehäuse, jede Leiterplatte und jede Zeile des Programmiercodes wurden mit dem Ziel geschaffen, alle Komponenten des Systems harmonisch zusammenarbeiten zu lassen. Durch diese Philosophie der Produktentwicklung ist 1aim in der Lage, Produkte sowohl im Neubau einzusetzen als auch mit bestehender Gebäudeinfrastruktur kompatibel nachzurüsten.

Die Zutrittcodes lassen sich auf dem Laptop oder Smart-phone verwalten. So können zeitlich begrenzte Codes oder Gastzugänge ausgestellt werden.

Die wahre Stärke der Produkte liegt im Bereich Software. „Moderne Zugangssysteme arbeiten auch heute noch mit relativ alter Software”, sagt Yann Leretaille, einer der zwei Gründer und technischer Leiter bei 1aim. „Mit modernen Webtechnologien können wir grundlegend verändern, wie Zugangsrechte erstellt und verwaltet werden.”

Doch auch die mechanische Entwicklung findet bei 1aim im eigenen Hause statt. „Wer sich wirklich für Software interessiert, muss auch seine eigene Hardware bauen”, fasst Torben Friehe, ebenfalls Mitgründer, zusammen. „Um ein wirklich besseres Produkt zu schaffen, müssen alle Komponenten des Systems optimal aufeinander abgestimmt sein.”

Ihr Tuerenblog Team

Bildmaterial und Text wurde freundlicher Weise von der Hörmann KG zur Verfügung gestellt.

 

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