„Tapete im Stadtbild“ mit der passenden Haustür

Hörmann Haustüren bei HaBeFa.de
Hörmann Haustüren bei HaBeFa.de

Mit dem Fas­sa­den­tor von Hör­mann sind den gestal­te­ri­schen Wün­schen von Archi­tek­ten und Bau­her­ren keine Gren­zen gesetzt. Das bau­sei­tig zu beplan­kende Tor kann mit fast allen Mate­ria­lien gefüllt wer­den, solang die Maxi­mal­ge­wichte ein­ge­hal­ten werden.

Nicht immer sind sich Bau­herr und Pla­ner in Sachen Archi­tek­tur einig. Ein Bau­herr, der sehr genau weiß was er will, zumal einer, der selbst krea­tiv tätig ist, kann da schon mal auf taube Ohren sto­ßen. Mit­un­ter aber fin­den sich zwei freie Geis­ter zu einem funk­tio­nie­ren­den Team zusam­men und lie­fern dann ein beson­de­res Ergeb­nis ab. Der Bau­herr die­ses Ein­fa­mi­li­en­hau­ses im Raum Karls­ruhe ist gelern­ter Wer­be­tech­ni­ker und hat als sol­cher zahl­rei­che Gra­fi­ken und Gemälde erstellt. Er darf zudem getrost als Pio­nier auf dem Gebiet der digi­tal bedruck­ten Tapete gel­ten; einige sei­ner Ent­würfe haben es bis ins Bun­des­prä­si­di­al­amt geschafft. Diese Form der Raum­ge­stal­tung bil­det inzwi­schen auch den beruf­li­chen Schwer­punkt des Bau­her­ren, so dass irgend­wann die Idee ent­stand, die Fas­sade des eige­nen Hau­ses zu nut­zen, um die Man­nig­fal­tig­keit jener Tech­nik weit­hin sicht­bar zu prä­sen­tie­ren, als gebaute Visi­ten­karte sozu­sa­gen. Gebäude und Fas­sade durf­ten pola­ri­sie­ren und ruhig ein wenig pro­vo­zie­ren und Spa­zier­gän­gern Reak­tio­nen ent­lo­cken. Über ein „Was soll das denn?!“ oder ein Schmun­zeln freut sich der Bau­herr heute noch wie über die fan­ta­sie­vol­len Bezeich­nun­gen, die das „Giraf­fen­haus“ seit sei­ner Ent­ste­hung kon­ti­nu­ier­lich einsammelt. 

Beeindruckende Gestaltung mit der passenden Haustür

Der Archi­tekt Ralf See­bur­ger, der in Deutsch­land und in den USA stu­diert und gear­bei­tet hat, war ganz offen­sicht­lich genau der Rich­tige, um die Vor­stel­lun­gen und Wün­sche des Wer­be­fach­man­nes gebaute Rea­li­tät wer­den zu las­sen. Er setzte den Wunsch sei­ner Bau­her­ren­schaft nach einem Ein­fa­mi­li­en­haus mit klei­nem Arbeits­be­reich um, indem er das Raum­pro­gramm in einen Grund­ku­bus sowie die­sen erwei­ternde, aus­kra­gende Gebäu­de­teile schrieb. Der Kern­bau wurde ver­putzt, die aus ihm aus­bre­chen­den Volu­men erhiel­ten ihre spek­ta­ku­läre Fas­sa­den­ge­stal­tung. Zur Straße sowie zur recht bür­ger­li­chen Nach­bar­be­bau­ung hin zeigt sich das Haus geschlos­sen, wäh­rend es sich zum Gar­ten hin weit öffnet. Auch im Inne­ren domi­nie­ren räum­li­che Groß­zü­gig­keit und Offen­heit um eine zen­trale rote Treppe herum, die wie ein Möbel wirkt. Hin­sicht­lich Mate­ri­al­wahl und Aus­stat­tung setz­ten Archi­tekt und Bau­herr auf einen unprä­ten­tiö­sen Mini­ma­lis­mus, wel­cher der Fami­lie genug Raum lässt, das selbst mit­ge­stal­tete Haus mit eige­nem Leben zu erfül­len. Ein­ge­färbte Estri­che, mit Latex­far­ben bestri­chene Putze und die ledig­lich beton­hy­dro­pho­bier­ten Unter­sich­ten der Fili­gran­de­cke mit offe­nen Fugen ver­lei­hen die­ser Frei­heit Ausdruck.

Wie eine bedruckte Tapete

Quelle: Hörmann.de

Bei der Frage, wie dem so ent­wor­fe­nen und kon­stru­ier­ten Bau­kör­per das Fas­sa­den­kleid über­ge­wor­fen wer­den könne, besann sich der Bau­herr auf sein beruf­li­ches Schaf­fen: wie eine „bedruckte Tapete“ sollte es sein. Man ent­schied sich für Dibond-Platten als Trä­ger­ma­te­rial. Hier­bei han­delt es sich um ein leich­tes, drei­schich­ti­ges Alu­mi­ni­um­ver­bund­ma­te­rial mit einem Kunst­stoff­kern, das im Display-Bereich weit ver­brei­tet ist. Die­ses wurde dann mit einer gegos­se­nen und digi­tal bedruck­ten Folie beklebt, die das Des­sin trägt. Diese Tech­nik, die auch bei Auto­be­schrif­tun­gen ver­wen­det wird, wird nicht nur vom Bau­her­ren ohne­hin beherrscht, sie beinhal­tet einen wei­te­ren Clou, der allen sehr wich­tig war: Bei Bedarf kön­nen die Plat­ten inner­halb von zwei Tagen demon­tiert und neu foliert wer­den – und das Haus würde sein Erschei­nungs­bild voll­stän­dig ändern.

Ein Fas­sa­den­kleid, das die Außen­flä­che des Gebäu­des wenig unterbricht

Quelle: Hörmann.de

Die Idee von den kubi­schen Bau­kör­pern mit dem leich­ten, varia­blen Fas­sa­den­kleid setzte vor­aus, dass die Außen­flä­chen des Gebäu­des mög­lichst wenig unter­bro­chen wür­den. Aus die­sem Grund kam für die weit in den Stra­ßen­raum hin­ein­rei­chende Garage kein  Sec­tio­nal­tor mit sicht­ba­rer Lai­bung in Betracht. Eine Lai­bung, so der Archi­tekt, hätte „den Ein­druck zweier geschlos­se­ner Qua­der zer­stört“. Man ent­schied sich des­halb für ein modi­fi­zier­tes Indus­trietor von Hör­mann, das bau­sei­tig beplankt wer­den kann. Dabei ist es fast uner­heb­lich, wel­ches Mate­rial auf die Kon­struk­tion auf­ge­bracht wird. So lange man die Maxi­mal­ge­wichte ein­hält. Auf­grund die­ser enor­men Varia­bi­li­tät kön­nen Pla­ner auf unter­schied­lichste gege­bene Ras­ter­maße rea­gie­ren und Bau­her­ren ihrer Krea­ti­vi­tät freien Lauf las­sen. Der beson­dere Nut­zen für das  Ein­fa­mi­li­en­haus bestand ins­be­son­dere in der Mög­lich­keit, das elek­tro­mo­to­risch betrie­bene Tor flä­chen­bün­dig in die Gebäu­de­hülle zu inte­grie­ren und so die Gra­fik der Fas­sade auch in die­sem Bereich lücken­los fort­schrei­ben zu kön­nen. Bau­herr und Archi­tekt zei­gen sich auch retro­spek­tiv von die­ser Tech­nik über­zeugt, „das hat von Anfang an gepasst“. Und die nach­bar­li­chen Spa­zier­gän­ger dürf­ten auf den nächs­ten ‘Tape­ten­wech­sel’ gespannt sein. Mehr Infos zu Haustüren finden sie hier, und nicht nur Design-Stücke!

 

Ihr Team von Tuerenblog.de

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